Behind the CROSSCAMP Scenes: Fotoshooting in Norwegen

#Berge #Stadt #Wandern #Fotografie

Wenn das Büro plötzlich am Fjord steht

Letzten Sommer ging es für unser Foto- und Filmteam wieder Richtung Norden. Diesmal Norwegen. Im Gepäck: das übliche Kameraequipment, dazu unsere brandneuen CROSSCAMP Modelle und die Vorfreude darauf, eine Woche lang genau das zu leben, wofür wir sie gebaut haben.

Kein Hotel, keine Shuttle-Zeiten, kein künstliches Licht oder große Catering-Zelte. Stattdessen drei Fahrzeuge, eine eingespielte Crew und ein Land, das aussieht, als wäre es für die Kamera gemacht.

 

Drei CROSSCAMP Fahrzeuge, drei Charaktere

Mit dabei waren unsere drei neuen Modelle. Jedes mit eigenem Vibe, jedes mit eigener Rolle in der Produktion:

  • Der CROSSCAMP EXPLR ist unser Urban Camper. Kompakt, wendig, gemacht für spontane Trips und den schnellen Sprung von der Stadt ins Wochenende. Das Fahrzeug, das zwischen Tiefgarage und Trailhead nicht entscheiden muss.
  • Der CROSSCAMP ELMNT ist unser Camper Van. Flexibel, vielseitig, gebaut für lange Abende mit der Crew, kurze Nächte und entspannte Koch-Sessions. Schneidebrett auf dem Knie, Pfanne auf dem Brenner, Tür offen.
  • Der CROSSCAMP EXPDN ist unser teilintegriertes Wohnmobil. Geräumig, komfortabel, der entspannte Treffpunkt, wenn das ganze Team zusammenkommt, Material gesichtet wird oder am Abend einfach Platz für alle gebraucht wird.

Anreise: Isny, Hirtshals, dann auf die Fähre

Der Konvoi startet an unserem Werk in Isny und zieht quer durch Deutschland nach Hirtshals an der dänischen Nordspitze. Dort der erste Stopp, der direkt liefert: weiter Strand und Wind in den Haaren. Die ersten Strandaufnahmen sind im Kasten, bevor wir überhaupt richtig angekommen sind.

Dann auf die Fähre nach Kristiansand. Sogar das Wetter spielt mit und die Sonne begrüßt uns am Anleger. Eine bessere Eröffnungsszene hätten wir uns nicht schreiben können.

Hochebene Tjorhom: Die Straße als Bühne

Nachmittags geht es auf die Hochebene von Tjorhom. Hier sollen die großen Fahraufnahmen entstehen – und Norwegen liefert. Die Straße schlängelt sich durch eine Landschaft, die so groß wirkt, dass man als Mensch im Bild fast verschwindet. Felsen, Seen, Flüsse. Und immer wieder das Highlight neben der Natur: Schafe, die seelenruhig die Fahrbahn kreuzen und sich von keinem Konvoi beeindrucken lassen.

Die Strecke zieht sich weit und einsam durchs Hochland. Wir halten ständig an, machen Bilder, rollen weiter, halten wieder an. Genau die Sorte Tag, für die man sich diesen Job aussucht.

Mitternachtssonne – wenn der Drehtag einfach nicht enden will

Im August geht die Sonne in Norwegen praktisch nicht unter. Die Tage sind extrem lang, selbst nachts wird es kaum richtig dunkel. Für ein Filmteam heißt das konkret:

  • Um halb zehn abends entstehen noch klare, scharfe Aufnahmen.
  • Gegen elf wird es Lagerfeuerstimmung im weichen, goldenen Licht.
  • Drehtage werden lang. Nächte kurz. Augen ein bisschen rot.
  • Klassische Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Shots im engen Sinne fallen flach.


Der Tausch ist mehr als fair. Wenn fast jede Stunde irgendwie magisch aussieht, vermisst man die zwei klassischen Golden Hours überraschend wenig.


Haukeli – am nördlichsten Punkt der Reise

Am nächsten Tag rollen wir weiter zum nördlichsten Punkt unserer Reise: Haukeli, genauer die Haukeliseter Fjellstue. Eine DNT-Hütte, an der man unkompliziert auch mit dem Reisemobil übernachten kann. Das Essen dort ist obendrein hervorragend, was nach drei Tagen Van-Küche ungefähr so wirkt wie ein Sterne-Restaurant.

Auf dem Weg dahin entdecken wir Spots, die so aussehen, als hätte sie jemand für uns hingestellt: Berge auf beiden Seiten, an einigen Stellen sogar noch Schnee im Hintergrund. Während ein Teil der Crew zu einer Wanderung aufbricht, ziehen Manu und Daniel mit den Mountainbikes los. Stichwort Hardangervidda Nationalpark: Wer wandern liebt, kommt hier nicht so schnell wieder weg.

 

Kristiansand – unser CROSSCAMP EXPLR kommt nach Hause

Dann mussten wir uns leider schon wieder Richtung Süden bewegen. Aber nicht ohne einen letzten, wichtigen Stopp: Kristiansand. Für den CROSSCAMP EXPLR geht es vor der Fähre noch durch die Waschanlage, denn jetzt soll er in seinem natürlichen Habitat glänzen: dem urbanen Raum.

Die Kulisse drumherum macht es uns einfach:

  • Backsteinfassaden mit Charakter
  • moderne Glas-Holz-Architektur
  • Cafés mit Atmosphäre statt Dekoration
  • ein moderner Hafen mitten in der Stadt
  • diese typisch skandinavisch-lässige Stimmung, die man eher fühlt als beschreibt


Maximaler Kontrast zu den Tagen davor, gleicher Vibe. Genau das ist die Idee hinter dem CROSSCAMP EXPLR. Ein Fahrzeug, das man morgens vor dem Lieblings-Café parkt und am Abend an einem See abstellt, ohne dass irgendetwas davon erzwungen wirkt.

Heimreise und das, was bleibt

Nach einer ziemlich windigen Fährüberfahrt zurück nach Dänemark rollt der Konvoi wieder Richtung Isny. Müde. Sehr müde. Aber so gut. Was bleibt nach dieser Woche? Großartige Bilder und Videos, eine Crew, die noch ein Stück enger zusammengewachsen ist und das Gefühl, dass unsere Fahrzeuge für jede Situation auf Reisen gemacht sind. Vom Fluss in Rysstad bis zur Hafenstraße in Kristiansand. Norwegen, wir kommen auf jeden Fall wieder.

 

FAQs zu Norwegen

  • Die Stationen lagen alle im Süden Norwegens. Start war Kristiansand nach der Fährüberfahrt aus Hirtshals, anschließend ging es über Rysstad an der Otra und die Hochebene Tjorhom bis Haukeli mit der Haukeliseter Fjellstue im Bereich der Hardangervidda.

  • Drei brandneue: der EXPLR als Urban Camper, der ELMNT als Camper Van und der EXPDN als Wohnmobil. Jedes Fahrzeug hatte in der Produktion eine eigene Rolle, vom spontanen Scouting bis zum Crew-Treffpunkt am Abend.

  • Der CROSSCAMP EXPLR ist kompakt und wendig, ideal für die Stadt und kurze, spontane Trips. Der CROSSCAMP ELMNT ist der vielseitige Camper Van für entspannte Übernachtungen und Koch-Sessions. Der CROSSCAMP EXPDN ist das geräumige Wohnmobil mit Platz für größere Gruppen oder die ganze Familie.

  • Ja, das geht unkompliziert. Außerdem gibt es vor Ort ein wirklich gutes Restaurant, was nach mehreren Tagen Selbstversorgung im Van erstaunlich gut tut.

  • DNT steht für Den Norske Turistforening, den norwegischen Wanderverein. DNT-Hütten sind ein Netzwerk von Unterkünften in den norwegischen Bergen, in denen Wandernde, Reisende und teils auch Reisemobil-Gäste übernachten können. Die Haukeliseter Fjellstue gehört dazu.

  • Weil es sie in dieser Form im norwegischen August schlicht nicht gibt. Die Sonne geht kaum richtig unter, es bleibt fast die ganze Nacht hell. Dafür liegt über vielen Stunden ein sehr weiches, goldenes Licht.

  • Start- und Endpunkt ist das CROSSCAMP Werk in Isny im Allgäu. Von dort geht es über Deutschland nach Hirtshals in Dänemark, weiter mit der Fähre nach Kristiansand und am Ende denselben Weg zurück.